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Authority record

Crasemann, Edgar

  • Person
  • 1896-1973

Edgar Crasemann / Bari, Prof. Dr. an der ETH

29.1.1896 * Strättligen BE
1914–1915 Aktuar der Pfadfinderabteilung Patria
1920–1921 Oberfeldmeister der Pfadfinderabteilung Patria
1921–1928 Oberfeldmeister (Abteilungsleiter) der Pfadfinderabteilung Flamberg von Januar 1921 bis Oktober 1928
1925–1932 Kantonalfeldmeister (KFM)
1927–1937 Bundeskommissär Ostschweiz des SPB
1928–1965 Obmann des Abteilungsrats
1937–? Vizepräsident des Schweizerischen Pfadfinderbundes
1950–? Präsident des Schweizerischen Pfadfinderbundes
18.7.1973 †

Lebensabriss und Bildungsgang:
Am 29. Januar 1896 wurde ich in Strättligen (Kt. Bern) geboren. Mein vor einem Jahre verstorbener Vater, Eduard Crasemann, stammte aus Hamburg. Meine Mutter, Sophie Crasemann geb. Hügli, stammt aus Bern. Nach dem Besuche der Primarschule in Wichtrach und Göttibach b. Thun und des Progymnasiums in Thun wurde ich Schüler der Literarabteilung des Freien Gymnasiums in Bern, wo ich im Herbst 1915 die Maturitätsprüfung bestund. Mit 16 Jahren war ich von meiner jetzigen Heimatgemeinde Niederwichtrach (Kt. Bern) als Schweizer in ihr Bürgerrecht aufgenommen worden. ??Vom Herbst 1915 an besuchte ich die landwirtschaftliche Abteilung der Eidg. Techn. Hochschule. Meine Studienzeit wurde mehrmals durch Grenzdienst und praktische Tätigkeit in landwirtschaftlichen Betrieben unterbrochen. Im Sommer 1920 erhielt ich das Diplom der Eidg. Techn. Hochschule als Landwirt. Seit dem Herbst 1920 arbeitete ich als Assistent im agr. ehem. Laboratorium der Eidg. Techn. Hochschule (Vorstand: Prof. Dr. G. Wiegner). Während meiner Assistentenzeit entstund die vorliegende Promotionsarbeit. Gemeinsam mit Prof. Dr. G. Wiegner und Dr. G. Magasanik arbeitete ich an einer in den landwirtschaftlichen Versuchs-Stationen erschienenen Veröffentlichung: «Untersuchungen über Futterkonservierung». I. Das sogenannte Süßgrünfutter. (Landw. Versuchs-Stationen, Bd. 100, 1923, S. 143–268.) In der Chemiker-Zeitung (Nr. 19, 1923, S. 134–135) veröffentlichte ich eine kleinere Arbeit: «Bestimmung der Säuren im Sauerfutter.»

Werke:
Untersuchungen über Futterkonservierung. Vergleichende Versuche über Grünfutter-, Süssgrünfutter und Heu-Gewinnung, Zürich 1924.

    1. Januar 1896, † 18. Juli 1973. Oberfeldmeister (Abteilungsleiter) von Januar 1921 bis Oktober 1928. Kantonalfeldmeister (KFM) von 1925 bis 1932. Vizepräsident und Präsident (1950–?) des Schweizerischen Pfadfinderbundes. Obmann des Abteilungsrats von 1928 bis 1965. Prof. Dr. an der ETH.

Im Februar 1913 gründeten einige Gymnasiasten in Bern die «Patria». Bari befand sich unter den damaligen Pfadfinderführern. Von Herbst 1919 bis Februar 1920 leitete er als OFm die Patria, bevor er nach Zürich zog.

Hier ein Ausschnitt aus seiner Promotionsarbeit:

Lebensabriss und Bildungsgang

Am 29. Januar 1896 wurde ich in Strättligen (Kt. Bern) geboren. Mein vor einem Jahre verstorbener Vater, Eduard Crasemann, stammte aus Hamburg. Meine Mutter, Sophie Crasemann geb. Hügli, stammt aus Bern. Nach dem Besuche der Primarschule in Wichtrach und Göttibach b. Thun und des Progymnasiums in Thun wurde ich Schüler der Literarabteilung des Freien Gymnasiums in Bern, wo ich im Herbst 1915 die Maturitätsprüfung bestund. Mit 16 Jahren war ich von meiner jetzigen Heimatgemeinde Niederwichtrach (Kt. Bern) als Schweizer in ihr Bürgerrecht aufgenommen worden.

Vom Herbst 1915 an besuchte ich die landwirtschaftliche Abteilung der Eidg. Techn. Hochschule. Meine Studienzeit wurde mehrmals durch Grenzdienst und praktische Tätigkeit in landwirtschaftlichen Betrieben unterbrochen. Im Sommer 1920 erhielt ich das Diplom der Eidg. Techn. Hochschule als Landwirt. Seit dem Herbst 1920 arbeitete ich als Assistent im agr. ehem. Laboratorium der Eidg. Techn. Hochschule (Vorstand: Prof. Dr. G. Wiegner). Während meiner Assistentenzeit entstund die vorliegende Promotionsarbeit. Gemeinsam mit Prof. Dr. G. Wiegner und Dr. G. Magasanik arbeitete ich an einer in den landwirtschaftlichen Versuchs-Stationen erschienenen Veröffentlichung: «Untersuchungen über Futterkonservierung». I. Das sogenannte Süßgrünfutter. (Landw. Versuchs-Stationen, Bd. 100, 1923, S. 143–268.) In der Chemiker-Zeitung (Nr. 19, 1923, S. 134–135) veröffentlichte ich eine kleinere Arbeit: «Bestimmung der Säuren im Sauerfutter.»

Literatur

CRASEMANN, EDGAR: Untersuchungen über Futterkonservierung. Vergleichende Versuche über Grünfutter-, Süssgrünfutter und Heu-Gewinnung, Zürich 1924. (Volltext)

Daeniker, Hans Ulrich

  • Person
  • 1924-2009

Geboren im Dezember 1924, gestorben 2009 (?). Dr. ing.-chem. Aktiv von 1936 bis 1943. Zugführer des II. Zuges.

Dändliker, Emil

  • Person

Im Rahmen der Knabenabteilung des Christlichen Vereins junger Männer (CVJM) gründete der junge Sekretariatsangestellte Emil Dändliker am 1. August 1912 die erste Pfadfindergruppe der Stadt Zürich. Damit wurde der Grundstein zum Pfadikorps Glockenhof gelegt.

Quellen

  • StadtA Zürich (VII.155)
  • Archiv Pfadi Glockenhof

Edelmann, Markus

  • Person

Illustrator der 2. und 3. Auflage der Pfaditechnik. Gaucho hat in den 1980er-Jahren die meisten Flamberg-Publikationen illustriert, so zum Beispiel die Pfaditechnik und das Liederbüechli. Der Zufall will es, dass in den neunziger Jahren wiederum ein Gaucho (Pascal Cloëtta) für die Illustrationen zuständig war.

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